Arbeitskreis „Freihandel sichern - was können Politik und Maschinenbau tun?“

Für den Erhalt des Wohlstands in Deutschland ist das Auslandsgeschäft unverzichtbar. Dies gilt umso mehr für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau, der mit einer Exportquote von über 75 Prozent auf offene Märkte angewiesen ist. Nicht nur die Politik, sondern auch Unternehmen müssen sich dafür einsetzen, dass Freihandel weltweit möglich ist.

Die Politik steht in der Verantwortung, die entsprechenden Rahmenbedingungen für einen freien Warenaustausch zu setzen. Deshalb muss sich Deutschland als besonders exportstarkes Land sowohl multilateral als auch bilateral für eine möglichst weitreichende Liberalisierung einsetzen.

Durch die Verhandlungen für eine Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft TTIP  hat sich eine Debatte um die Vor- und Nachteile von Freihandel entwickelt. Das geplante Abkommen mit den USA weckt Befürchtungen in Teilen Europas, allen voran in Deutschland. Nicht nur die nationale, sondern vor allem die europäische Politik ist gefordert, die Auswirkungen von Freihandel detailliert aufzuzeigen und in einem offenen Dialog zu kommunizieren. Und die Unternehmen müssen Strategien entwickeln, um sich an das permanent ändernde Marktumfelder anzupassen.

Was können Politik und Maschinenbau tun, wenn der freie Warenaustausch erschwert wird oder gar ganze Märkte wegbrechen? Welchen Handlungsspielraum gibt es? Welche konkreten Maßnahmen erwarten Unternehmen von der Politik? 

Der Arbeitskreis „Freihandel sichern - was können Politik und Maschinenbau tun?“ soll darüber hinaus einen kritischen Blick auf die Frage werfen, ob der klassische Güterhandel noch zeitgemäß und nicht bereits ein Auslaufmodell ist. Wie werden Waren in Zukunft gehandelt? Inwieweit wirken sich digitale Prozesse auf Handelsströme aus? 

Impulsvorträge und Diskussionen zwischen Vertretern aus der europäischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft werden der Frage nachgehen, wie Freihandel auch in Zukunft gesichert werden kann. Mithilfe von Publikumsabfragen soll ein aktuelles Stimmungsbild von den Teilnehmern des Arbeitskreises erzeugt werden.

Kontakt

Urlich Ackermann
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